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Hochkarätige Unterstützung für UmweltbildungDie umweltpädagogische Arbeit des Umweltbildungszentrums Licherode wird von einem übergreifenden gesellschaftlichen Konsens getragen. Dies bestätigte einmal mehr die diesjährige Sitzung des Kuratoriums des Trägervereins, die kürzlich im Licheröder Tagungspavillon stattfand. Und es war schon ein illustrer Kreis, der sich dort zusammenfand, um gemeinsam über Unterstützungs-möglichkeiten für das Zentrum zu diskutieren. Der Bildungsbereich wurde durch Prof. Dr. Friederike Heinzel von der Uni Kassel und die stellvertretende Leiterin des Staatliches Bebra Anita Hofmann vertreten, für die Entwicklung der Region waren die langjährige ProNordhessen-Geschäftsführerin Renate Fricke und Landrat Karl-Ernst Schmidt zuständig, für die Kirche Kurhessen-Waldeck war Oberlandeskirchenrat Eberhard Stock nach Licherode gekommen, und die Politik wurde durch die Landtagsabgeordnete Angelika Scholz (CDU) und die Bundestagsabgeordneten Nicole Maisch (Grüne) und Michael Roth (SPD) repräsentiert. Vereinsvorsitzender Volker Hartwig begrüßte die Kuratoren und berichtete aus dem Trägerverein. Der Verein „Ökologisches Schullandheim und Tagungshaus Licherode e. V.“ hat knapp 200 Mitglieder, darunter fast 50 Schulen. Er muss den Betrieb der Bildungseinrichtung weitgehend aus eigener Kraft finanzieren und ist Arbeitgeber von 25 Mitarbeitern. Über Kooperationsverträge mit dem Amt für Lehrerbildung und dem Staatlichen Schulamt erhält der Verein insgesamt 1,5 Lehrerstellen, weitere Zuschüsse gibt es nicht. Geschäftsführer Klaus Adamaschek stellte die aktuellen Projekte des Umweltbildungszentrums vor. Schnell wurde deutlich, dass der Aufgabenbereich des Zentrums mittlerweile weit über den Schullandheimbetrieb hinaus reicht. Die Umweltbildungswochen mit Schulklassen machen ca. 50% der Arbeit des Zentrums aus. „In Licherode werden Senioren zu Umwelttrainern für Schulen und Kindertagesstätten ausgebildet, es werden Konzepte für gesunde Verpflegung an Schulen entwickelt und umgesetzt, wir erarbeiten modellhafte Bildungsangebote und Lehrmaterialien für Schulen und beraten bundesweit Umweltbildungseinrichtungen“, so Klaus Adamaschek in seinem Vortrag. Mit über 50 Seminaren und Workshops pro Jahr hat sich Licherode zudem zu einer festen Größe in der Fortbildung von hessischen Lehrern und Erzieherinnen entwickelt. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die finanzielle Absicherung des Trägervereins. Der Verein muss bei einem Gesamthaushalt von ca. 500.000,- € pro Jahr über 50.000,- € an Sponsoren- und Fördergeldern akquirieren. „Das wird von Jahr zu Jahr schwerer, jedes Jahr ist eine neue Herausforderung,“ so Vereinsvorsitzender Hartwig. Der Tenor der Diskussion war eindeutig. Das Umweltbildungszentrum Licherode ist für Umweltbildungsarbeit in unserer Region und ganz Hessen mittlerweile unersetzlich geworden und sollte finanziell stärker unterstützt werden. Hierfür wollen sich die Kuratoren mit ihren Möglichkeiten einsetzen.
Übergreifende Unterstützung für das Licheröder Umweltbildungszentrum: |
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:: Umweltbildungszentrum Licherode e.V. - Ökologisches Schullandheim und Tagungshaus (ÖSTLi) :: Lindenstraße 14 :: 36211 Alheim - Licherode :: :: oekonetz.licherode@t-online.de :: Telefon: +49 (0) 56 64 - 94 86 - 0 :: |
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